Bericht einer jungen Frau: Gipfelerlebnisse

Doch wie lassen sich die gemachten Erfahrungen am Besten beschreiben?
Es ist ganz anders als alles was ich zuvor erlebt habe.
Zunächst zum „Technischen“: Mir fällt es leicht in das automatische Hyperventilieren zu kommen und ich kann mich ganz von meinem Atem tragen lassen.

Nach wenigen Minuten fängt mein ganzer Körper zu kribbeln an und mir wird so heiß! Leider folgen darauf immer leichte Krämpfe, vor allem in den Händen, die aber nicht bei jedem kommen müssen! Doch genau dann heißt es weiter machen, nicht aufhören, also konzentriere ich mich wieder auf meinen Atem und lasse mich nicht von Krämpfen oder Trauer ablenken.

Ganz im Gegenteil, ich atme in den Schmerz hinein.

Nach einiger Zeit inneren Kampfes kommt die chaotische Musik.
Alles zerfällt, mein Atem beruhigt sich und ich habe dieses grandiose Gefühl des mich Auflösens. Es fühlt sich wirklich viel besser an als es klingt!

Ich werde eins mit Allem.

In dieser tollen Empfindung „suhle“ ich mich und koste es voll aus.
Irgendwann komme ich wieder in meinen Körper zurück und fühle mich so geborgen, entspannt und friedlich. Als ob eine große, leuchtende Glocke mich umgibt.

Hier in diesem Zustand ist alles gut und alles heil. 

Während dieses ganzen Prozesses ist es keineswegs so, dass ich völlig weg gebeamt bin, wie es bei Drogen der Fall wäre. Ganz im Gegenteil,

ich bekomme zu jeder Zeit alles mit was um mich herum geschieht und ich bin ganz klar.

So unterschiedlich die Menschen selbst sind, so sind es auch die Erfahrungen beim Atmen. Nun habe ich meine geteilt und hoffe, dass noch viele, viele Weitere dies erleben können und

so zur Heilung und zu ihrem inneren, geistigen Kern gelangen.

Oktober 2017