Therapeutische Erfahrung einer Studentin

Angefangen hat es vor Jahren in einer großen Gruppe, dann ein paar Mal in einem Familiensetting. Dann bin ich zweimal mit einem ganz persönlichen Problem für 2 Tage alleine zum Atmen gekommen..........
.............Nach einiger Zeit inneren Kampfes kommt die chaotische Musik. .............
................ Dieses körperliche Unwohlsein und sich in einer „ausweglosen“ Situation wiederfinden, führt zu grenzenloser Trauer und tiefen seelischen Schmerzen. .................Bei mir ist es am Anfang, bei den ersten vier oder fünf Erfahrungen, jedes Mal so gewesen, dass ich weinen, schluchzen, strampeln, mich aus dieser schrecklichen Situation „winden“ musste. Doch genau dann heißt es weiter machen, nicht aufhören, also konzentriere ich mich wieder auf meinen Atem und lasse mich nicht von Krämpfen oder Trauer ablenken. Ganz im Gegenteil, ich atme in den Schmerz hinein. ..........

......... mein Atem beruhigt sich und ich habe dieses grandiose Gefühl .........

....in mir löst sich was. Es fühlt sich wirklich viel besser an als es klingt!

Ich werde eins mit Allem. .....
In dieser tollen Empfindung „suhle“ ich mich und koste es voll aus.
Irgendwann komme ich wieder in meinen Körper zurück und fühle mich so geborgen, entspannt und friedlich. Als ob eine große, leuchtende Glocke mich umgibt.

Hier in diesem Zustand ist alles gut und alles heil.

.............Während dieses ganzen Prozesses ist es keineswegs so, dass ich völlig weggebeamt bin, ....... Ganz im Gegenteil, ich bekomme zu jeder Zeit alles mit was um mich herum geschieht und ich bin ganz klar.
So unterschiedlich die Menschen selbst sind, so sind es auch die Erfahrungen beim Atmen. Nun habe ich meine geteilt und hoffe, dass noch viele, viele Weitere dies erleben können und so zur Heilung und zu ihrem inneren, geistigen Kern gelangen.......
Studentin, 2017